Vor über einem Jahr, als Lotto Baden-Württemberg noch die Federführung im DLTB innehatte, kam eines kalten Morgens eine schwarze "Stretchlimousine" aus Sigmaringen (gemietet) nach Krefeld, fuhr in das Arbeiter-Viertel, in dem ich wohne, und hielt in einer winzig kleinen Straße eine Hausnummer von meiner Wohnung entfernt an. Ich war in Eile, musste weg, konnte dieses Spektakel nicht länger verfolgen, war mir aber ziemlich sicher, dass die Deppen, die mit diesem "Leichenwagen" einen so langen Weg auf sich nahmen, und ausgerechnet diese Adresse in Krefeld wählten, einen triftigen Grund dazu hatten.
Und in der Tat. Kurz darauf ist unter dieser Hausnummer die Wohnung im Erdgeschoss- rechts, neu angemietet und aufgefrischt worden. Von wem, für wen? Wusste ich damals noch nicht. Dieser Wohnung konnte man nur einen ca. 15 Jahre alten, dunkelblauen VW Golf zuordnen, der seitdem auf dem Mieter-Parkplatz ununterbrochen neben dem Haus stand, um nicht zu sagen, abgestellt wurde.
Mit der Zeit stellte sich heraus, dass der neue "Mieter" ein merkwürdiges Hobby hatte. Er platzierte direkt vor der Balkontür einen PC-Monitor mit Zubehör, der stundenlang lief und lief und lief, ohne, dass jemand sich davor setzte. Wenn man bedenkt, dass die Balkontür Richtung Süden zeigt und diese elektronische "Gerätschaft" oft den ganzen Nachmittag der prallen Sonne ausgesetzt wurde, dann ist es verständlich derartiges Handeln als völlig bescheuert einzustufen. Andererseits ließe sich damit leicht registrieren, wer das Haus, in dem auch ich wohne verlässt bzw. reingeht und wann er es tut. Um diese Geschichte zu verkürzen, erzähle ich was im Oktober passiert ist.
Ich wollte dieses Subjekt auf die Probe stellen und seiner "Tätigkeit" einen höheren Schwierigkeitsgrad verleihen. Eines Tages verließ ich das Haus "unbemerkt" und kehrte später "bemerkenswert" (also normal) zurück. Dass heißt, aus der "Sicht" von Herrn K. War ich nach Hause gekommen, ohne das Haus vorher verlassen zu haben. Sollte er darauf sichtbar reagieren, wären alle Fragen beantwortet.
Und tatsächlich, zwei Tage später stand der "unbewegliche" VW Golf nicht wie immer neben dem Haus, sondern plötzlich auf dem Lehrer-Parkplatz der gegenüberliegenden Grundschule. Also 1:0 für mich. Denken kann Herr K. nicht, auf Reize reagieren irgendwie schon.
Der Golf, der offensichtlich kein Fortbewegungsmittel im herkömmlichen Sinne war, sondern zur "Ausstattung" dieser konspirativen Wohnung gehörte, stand eine Woche lang auf dem Lehrer-Parkplatz, dann die zweite Woche, obwohl die Herbstferien vorbei waren. Ich hatte schon vor den Hausmeister dieser Grundschule darauf anzusprechen, aber es kam nicht dazu. An diesem Samstag bekam dieser "Möchtegern-Agent" einen "hohen" Besuch aus Heidelberg (HD-AS......auch Baden-Württemberg). Dieser "Besuch" – eine Art "Führungsoffizier" glaube ich, war nach 3-4 Stunden weg und der alte VW Golf am Montag darauf auch, dass heißt: auf seinem alten Platz, neben dem Haus.
Danach verkroch sich Herr K. (Vielleicht nur ein "Deckname", trotzdem...) in der Wohnung, die Rollos blieben Tag und Nacht unten, und momentan ist er ganz verschwunden. Nur der Golf ist noch da.
Es gibt allerdings ein Problem. Es ist Winter. Ab und zu schneit es und die Fußwege müssen geräumt werden. Da ich für völlig ausgeschlossen halte, dass Dr. Wortmann von WestLotto in diese "Bespitzelung" nicht involviert ist und er für alle "Lotto-Geschäfte" in NRW verantwortlich bzw. zuständig ist, bleibt die Frage offen: Wer soll die "Schneeräumungstermine" für den "Lotto-Informant" übernehmen? Wenn jemand dort ausrutscht und sich dauerhaft verletzt, dann könnte es passieren, dass Lotto eine lebenslange "Sofortrente" zahlen muss, ohne, dass derjenige jemals die "Glücksspirale" spielte.
.


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren




Lesezeichen