Zurück   WettenForum.com > Business-Forum > Glücksspielaktien - Aktien aus der Wettbranche
Portal Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 13.11.2007, 20:02
zeitungsjunge zeitungsjunge ist offline
Senior Member
 
Registriert seit: 15.12.2005
Beiträge: 1.257
Standard Fluxx trotzt dem deutschen Lotto-Chaos

Fluxx trotzt dem deutschen Lotto-Chaos

Der Streit um die Zulässigkeit von privaten Lottoanbietern in Deutschland belastet Fluxx. Auf dem Eigenkapitalforum erklärten die Norddeutschen, wie sie sich vom deutschen Markt unabhängiger machen und warum Pleiten des FC Bayern gut für die Marge sind.
Bild zum Artikel vergrößernFinanzvorstand Stefan Hänel

Der Finanzvorstand des Lübecker Glückspiel-Anbieters, Stefan Hänel, hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. "Wir haben Rückendeckung durch den Bundesgerichtshof", versichert er. Die Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Glückspielstaatsvertrags, der Anfang 2008 in Kraft treten soll, hätten durch unabhängige Gutachten und Interventionen der EU und des Bundeskartellamts zugenommen. Selbst in den Bundesländern wie zum Beispiel Schleswig-Holstein werde das Ausführungsgesetz zum Glückspielstaatsvertrag kontrovers diskutiert. Der Staatsvertrag soll das staatliche Monopol für Glücksspiele bis 2011 verlängern und private Anbieter, insbesondere im Internet, verbieten.
Mehr zum Thema

* Eigenkapitalforum: Das Schaulaufen der Kleinen
* D+S Europe hegt kühne Pläne
* H&R Wasag im "Windfall"-Sog
* Intershop verspricht die x-te Wende
* Vizrt im Olympia-Fieber
* Xing - Das dritte Standbein
* Fluxx trotzt dem deutschen Lotto-Chaos

Dickes Minus nach neun Monaten
Das Lotto-Chaos hat Fluxx schwer geschadet. In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf über vier Millionen Euro. Der Nettoverlust verdreifachte sich auf 4,559 Millionen Euro. Wegen der Rechtsberatung und Ingangsetzung des Neugeschäfts stiegen die Kosten deutlich an.

Inzwischen haben die Fluxx-Manager genug. Auf dem Eigenkapitalforum präsentierte Finanzvorstand Hänel den eingeleiteten Strategiewandel des Unternehmens, um künftig nicht mehr vom unsicheren deutschen Markt abhängig zu sein.

Expansion ins Ausland
So setzt Fluxx künftig verstärkt aufs Ausland und entwickelt sich vom deutschen Lottovermittler zum europäischen Glücksspielkonzern. Denn viele Märkte in der EU böten erhebliches Wachstumspotenzial, sagt Hänel und wirft bunte Schaubilder mit atemberaubenden Steigerungsraten an die Wand, die an die Boomzeit der New Economy erinnern lassen. Zu den Märkten mit den besten Wachstumsaussichten zählen Großbritannien und Spanien. Vornehmlich in diesen beiden Märkten wollen die Lübecker ihr Geschäft ausbauen.

Besonders bei Spanien gerät Hänel ins Schwärmen. Die Weihnachtslotterie wird im vierten Quartal den Norddeutschen einen enormen Umsatzschub bescheren. Auch der Losverkauf im Internet boomt – dank der "Goldenen Hexe". Über den Online-Laden "La Bruixa d'Or" ("Goldene Hexe") werden Lose in alle Welt, darunter auch Deutschland vertrieben.

In Großbritannien soll im vierten Quartal mit der Gründung von Jaxx UK und dem Launch von Jaxx.com das Online-Geschäft gestärkt werden. Mit AOL wurde eine lukrative Kooperation eingegangen.

Letzte Bastion deutscher Online-Pferdewettmarkt
Doch auch in Deutschland sieht Fluxx noch Wachstumspotenzial: nämlich im Pferdewettengeschäft. Denn, so Hänel, "Pferdewetten wären nach Inkrafttreten des Glückspielstaatsvertrags das einzige zulässige Online-Glückspiel in Deutschland." Deshalb hat Fluxx Mitte Oktober dem Konkurrenten Sportwetten.de ein Übernahmeangebot unterbreitet. Gelingt der Deal, wäre Fluxx mit großem Abstand Marktführer im Online-Pferdewettmarkt. Derzeit halten die Lübecker 25 Prozent Anteile an Sportwetten.de.

Die zunehmende Diversifizierung und Expansion ins Ausland stimmt den Fluxx-Finanzchef zuversichtlich für die Zukunft. Aufgrund der Weihnachtslotterie in Spanien und dem Start von Jaxx UK in Großbritannien rechnet Hänel mit einem Jahresendspurt. Das traditionell stärkste Quartal werde dafür sorgen, dass Fluxx 2007 doch noch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.

Rückkehr in die schwarzen Zahlen 2008?
2008 will der Lübecker Glückspiel-Konzern dann endgültig in die Gewinnzone zurückkehren. Selbst wenn private Lotto-Anbieter verboten werden würden, ließen sich 70 bis 80 Prozent des Umsatzes von heute in etwa halten, hat Hänel ausgerechnet.

Bei den Sportwetten hofft er vor allem auf eines: dass Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern München noch oft verliert. Denn gewinnen die Bayern, ist das meist schlecht für die Marge. Die meisten Wetter tippen auf Bayern-Siege.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_261174
Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:06 Uhr.


Powered by vBulletin Version 3.5.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2009, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 2.4.0 © 2005, Crawlability, Inc.