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#1
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Glückspiel-Aktien gefragt
Ohne aktuelle Nachrichten steigen die Papiere von Fluxx und Tipp24 am Mittag ruckartig um rund 15 Prozent. Offenbar sind hier Spekulationen im Markt, die sich auf ein Ende des staatlichen Wettmonopols beziehen. Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_224166 |
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#2
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Hoffnung macht Fluxx und Tipp24 Beine
Finanzpolitiker der CDU-Fraktionen wollen das Monopol bei Sportwetten aufgeben. Das lässt Börsianer aufhorchen. Die Aktien von Fluxx und Tipp24 klettern kräftig. Bild zum Artikel Das Papier von Tipp24 schraubt sich in der Spitze fast 16 Prozent in die Höhe. Die Aktie des Mitkonkurrenten Fluxx verteuert sich ähnlich stark. Der Grund: Das staatliche Monopol bei Sportwetten soll fallen. Das wollen jedenfalls die haushalts- und finanzpolitischen Sprecher der Unionsfraktionen in den Bundesländern und der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Sie gaben in Stuttgart eine entsprechende Willensbekundung ab. Der Vorsitzende der Sprecherkonferenz, Mike Mohring (MdL/Thüringen), sagte, so könnte der Weg für eine europa- und verfassungsrechtlich sichere Variante der Sportwetten geebnet werden. Das staatliche Monopol wird von der Europäischen Union seit geraumer Zeit in Frage gestellt. Zwar will sich die Union nun dieser Kritik beugen. Doch mit der Liberalisierung der Sportwetten soll eine so genannte Lenkungsabgabe eingeführt werden. So würden sich die Länder ihre Einnahmen aus Sportwetten sichern. Mit der Abgabe will man unter anderem die Suchtprävention finanzieren. Lotto-Monopol soll bleiben Am Lotto-Monopol will die Politik dagegen festhalten und den geltenden Staatsvertrag von 2004 aufrecht erhalten. Laut Möhring werde es von der EU in der jetzigen Form akzeptiert. EU-Kommissar Günter Verheugen hatte da jüngst noch ganz anders geklungen. Das Online-Verbot von Lotto und Wetten sei "keine geeignete Maßnahme zum Erreichen der Ziele der Spielsuchtbekämpfung und des Jugendschutzes", schrieb die "Welt am Sonntag". Vielmehr könne das Verbot "als unverhältnismäßig eingestuft werden", da die Suchtbekämpfung auch mit "weniger einschränkenden Maßnahmen" erzielbar sei. Die EU-Kommission forderte die Länder daher dazu auf, das Verbot zu überdenken, hieß es in dem Zeitungsbericht von Ende März. Sie bekamen dafür ein Ultimatum von einem Monat. |