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Hartes Los der Wettanbieter
Kalkulierbares Risiko und hohe Renditechancen! Mit einem Discount-Zertifikat profitiert man von den bewegten Zeiten beim Sportwetten- und Lotto-Anbieter Fluxx. Die Volatilität von Aktien aus dem Glücksspiel- und Sportwettensektor erinnert an eine wilde Achterbahnfahrt. Deren Ausgangspunkt war der Rechtsstreit zwischen Privatanbietern und dem deutschen Staat, der um seine staatliche Monopolstellung mit konstant lukrativen Einnahmen fürchtet. Diese Schlammschlacht hat dem Lotto- und Rennwetten- Spezialisten Fluxx im letzten Jahr einen operativen Verlust von 5,9 Millionen Euro beschert. Gründe dafür sind vor allem die hohen Aufwendungen für Marketing und Rechtsberatung als Folge des Lotto-Streits. Immerhin rechnet das Management für das laufende Jahr wieder mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Entscheidung 2008 Unsicher bleibt die Rechtslage der in Deutschland tätigen privaten Glücksspielanbieter auch weiterhin. Doch so langsam lichtet sich der Himmel am Horizont des Wettrechtsstreits. Nach dem Placanica-Urteil des Europäischen Gerichtshofes darf das grenzüberschreitende Angebot von Glücksspielen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten zukünftig weder strafrechtlich noch verwaltungsrechtlich unterbunden werden. Dies betrifft wahrscheinlich auch den deutschen Glücksspiel-Staatsvertrag in seiner jetzigen Form. Flugs hat dann auch das Bundesverfassungsgericht reagiert und eine Neuregelung des Sportwetten-Marktes in Deutschland ab 2008 gefordert. Ein positives Zeichen kommt auch aus der deutschen Politik: Die haushaltsund finanzpolitischen Sprecher der Unionsfraktionen in den Bundesländern und der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag fordern die Abschaffung des staatlichen Monopols bei Sportwetten. Sie gaben letzte Woche in Stuttgart eine entsprechende Willensbekundung ab. Hoher Rabatt und hohe Renditen Die hohe Volatilität der Aktie hat die Deutsche Bank dazu veranlasst, ein Discount-Zertifikat mit zauberhaften Konditionen aus der Trickkiste zu ziehen. Verlockend ist vor allem der Rabatt auf den Aktienkurs mit beachtlichen 41 Prozent. In die Verlustzone rutscht der Anleger erst, wenn dieser Risikopuffer aufgebraucht ist. Bleibt der Kurs hingegen annähernd stabil, winkt dem Anleger im Juni 2008 eine Rückzahlung in Höhe des Caps von 3,00 Euro. Das entspricht einer beachtlichen Seitwärtsrendite von 16,8 Prozent per annum. Doch damit nicht genug: Derzeit notiert die Aktie bei 4,26 Euro. Demnach wäre dem Anleger sogar bei einem Rutsch um 34 Prozent die Maximalrendite sicher. Gewinne einstreichen Bei einer Aktie wie Fluxx muss man zwar mit allem rechnen, doch müsste schon sehr viel schief laufen, um mit dem Discounter der Deutschen Bank richtig daneben zu liegen. Somit überwiegen bei dem Rabattpapier eindeutig die Chancen. Kurziel des Fluxx-Discount-Zertifikates: 3,00 Euro. Stopp: 2,25 Euro. Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 19/2007. |