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#21
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ow) Oliver Binsner, bislang Finanzvorstand der Betonusa AG, hat das Unternehmen in unbekannte Richtung verlassen. Binsners Beweggründe für sein Ausscheiden wurden bislang nicht bekannt. Neu im Betonusa-Vorstand ist der Unternehmensgründer und Hauptaktionär Mike Hansch. Der 32-Jährige wechselt vom Betonusa-Aufsichtsrat in die Geschäftsführung und wird dort als CEO die Betonusa-Gruppe vertreten.
Die Betonusa AG mit Sitz in Hannover ist eine Holding mit Beteiligungen im Bereich Online-Gaming. Das Unternehmen ist im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Quellen: Betonusa, FINANCE |
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Betonusa AG gibt Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005/2006 bekannt
Betonusa AG / Jahresergebnis/Umsatzentwicklung 11.01.2007 Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. =-------------------------------------------------------------------------- PRESSE-INFORMATION Ressort Wirtschaft / Unternehmen Text online abrufbar: www.konzept-pr.de, Kunde: BetonUSA Betonusa AG gibt Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005/2006 bekannt Hannover, 11. Januar 2007. Die Betonusa AG (WKN: A0B921), eine Finanzholding mit weltweiten Beteiligungen im Bereich des interaktiven Online-Entertainments und Online-Payments, gibt die testierten Zahlen des zum 31. Juli 2006 abgelaufenen Geschäftsjahres 2005/2006 bekannt. Es ist das erste vollständige Geschäftsjahr nach dem Rumpfgeschäftsjahr 2005 (01. Januar 2005 bis 31. Juli 2005*). Das Geschäftsjahr 2005/2006 schloss mit einem Umsatzerlös in Höhe von 21,9 Mio. Euro (Vorjahr*: 9,49), das Konzernergebnis schlug mit 5,2 (2,4) Mio. Euro zu Buche, der Gewinn pro Aktie stieg auf 0,16 (0,08) Euro. Die Bilanzsumme betrug 42,98 (38,91) Mio. Euro. Noch nicht enthalten in dem Ergebnis dieses Geschäftsjahres sind, aus bilanztechnischen Gründen, die Zahlen der Genpage Holding AG. 'Die Verzögerung der Geschäftszahlen resultieren aus mehreren Faktoren wie Integration des Spielbetriebs der Worldgaming PLC, durch die noch unterschiedlichen EDV- und Abrechnungssysteme der verschiedenen Tochtergesellschaften und durch die jüngsten Veränderung im Vorstand bedingt', erklärt Mike Hansch, seit Dezember 2006 CEO der Betonusa AG, die verspätete Veröffentlichung. Der Jahresbericht ist auf der Homepage der Holding (www.betonusa.de) abrufbar. Über Betonusa AG: Die Betonusa AG ist eine Finanzholding mit weltweiten Beteiligungen im Bereich des interaktiven Online-Entertainments und Online-Payments. |
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#23
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Interview vom 19.01
Mike Hansch, Vorstandschef von BetOnUSA im Interview „Früher oder später wird der Markt liberalisiert.“ Wettanbieter haben zurzeit einen schweren Stand. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Frühjahr 2006 das Glücksspielmonopol des Staates für verfassungswidrig erklärt, dem Gesetzgeber aber bis Ende 2007 Zeit gegeben, den rechtlichen Rahmen anzupassen. Viele Bundesländer versuchen nun mit allerlei Verboten, ihr Monopol einstweilen zu sichern. Allein im Bereich der Sportwetten laufen derzeit mehr als 2.000 Verfahren. Ungemach gibt es auch für Anbieter in den USA. Präsident Bush segnete Ende 2006 ein Gesetz ab, das den Banken Geschäfte mit Kunden und Initiatoren von Online-Games verbietet. Die Notierungen der Wettaktien gerieten daraufhin massiv unter Druck. Besonders betroffen: Die im Entry Standard notierte Aktie BetOnUSA (WKN A0B921). Der Geldanlage- Brief sprach mit Vorstandschef Mike Hansch über stürzende Kurse, angriffslustige Aktionärsschützer und künftige Wachstumspläne. Herr Hansch, womit verdient BetOnUSA Geld? Hansch: Mit Internet Gaming. Eine Ausweitung auf „landbased“-Gaming hat gerade stattgefunden. Wir haben hierfür in den heimischen Spielstätten-Markt investiert und halten Ausschau nach weiteren Objekten. Ihre Aktie hat seit dem Hoch fast neunzig Prozent an Wert verloren. Wo liegen die Ursachen? Hansch: Wie alle Gaming-Aktien wurden auch wir mit abgestraft. Dazu kommt, dass ein Großaktionär aus Übersee sich von seinen Aktien trennt. Große Teile seines Bestandes von fast acht Millionen Aktien sind bereits veräußert. Sobald der Rest auch verkauft ist, ist der Weg für die Aktie nach oben frei. Welche Bedeutung hat das US-Geschäft für Sie? Hansch: Eine sehr große Bedeutung. Allerdings sind wir dabei zu diversifizieren, daher die Investition in den heimischen Glückspielmarkt. Der Vorstoß der US-Regierung, aus Online-Games resultierende Zahlungsvorgänge im Internet zu unterbinden, dürfte dennoch einen Schlag ins Kontor darstellen. Wie gehen Sie mit der Entscheidung um? Wie hart trifft es BetOnUSA? Hansch: Wir werden unsere Strategie in den nächsten Wochen veröffentlichen. Wann ist die Integration von Genpage abgeschlossen? Hansch: Die jüngsten Entwicklungen verdeutlichen, dass wir Gaming und Payment nicht in einer Gesellschaft halten können. Nachdem wir bisher den Weg der Abspaltung favorisiert haben, prüfen wir nun auch andere Alternativen, da wir nicht mehr davon ausgehen, dass eine Payment-Gesellschaft wie die Genpage Holding an der Börse notiert sein sollte. Welcher Markt außerhalb der USA ist für Sie besonders aussichtsreich? Hansch: Europa und jetzt auch insbesondere Deutschland durch die Einbringung der Spielstätten. Wir streben ein flächendeckendes Filialnetz mit Spielstätten in allen Bundesländern an, damit wir im Fall der Legalisierung von Sportwetten gut aufgestellt sind und unser Sportwettprodukt auch über unser Filialnetz vermarkten können. Werden Sie Europa aus eigener Kraft erschließen können oder Bedarf es einer Kapitalerhöhung? Hansch: Das wird aus eigener Kraft gestemmt. Wir sind seit Beginn hochprofitabel. Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres ist beendet. Welche Bilanz ziehen sie? Hansch: Die Geschäfte laufen sehr gut. Es ist im Moment eine Frage der gesetzlichen Situation im amerikanischen Markt, wie wir uns weiter entwikkeln. Und wo sehen Sie BetOnUSA am Ende des Geschäftsjahres? Welche Ziele bei Umsatz, Gewinn und Ergebnis je Aktie peilen Sie an? Hansch: Wir werden im laufenden Jahr circa 60 Mio. Euro Brutto-Gaming-Erträge erzielen. Zur Erläuterung: Brutto-Gaming-Erträge sind Einzahlungen abzüglich der Auszahlungen an die Spieler. Wir streben eine Dividende in Höhe von mindestens 25 Cent je Aktie an. Insgesamt werden wir fast den aktuellen Aktienkurs als Gewinn verbuchen können. Allerdings setzt das voraus, dass wir unser Geschäft weiter betreiben können. Stichwort Prognosesicherheit: Welche wesentlichen Risiken könnten die Planungen noch gefährden? Anders gefragt: Was darf auf keinen Fall passieren? Hansch: Ein Verbot des Internets hätte fatale Folgen für uns. Spaß beiseite: Online-Gaming ist nach wie vor ein Hochrisiko-Investment. Das muss jedem Anleger klar sein. Sollte aufgrund der Amerika- Aktionen zum Beispiel Webtrade, eine Genpage- Tochter, die Konten gekündigt bekommen, haben wir ein Problem. Deshalb schaffen wir ein zweites zusätzliches Standbein in Form der eingebrachten Spielstätten. Das Gesamtpaket, das auch Immobilien beinhaltet, hat einen Wert von aktuell 5 Mio. Euro. Wir wollen aber in diesem Bereich weiter investieren und expandieren. BetOnUSA ist gleichsam eingebettet in ein Firmengeflecht, das für Aktionäre nicht ohne weiteres zu durchschauen ist. Erklären Sie unseren Lesern bitte die Abhängigkeiten, die Rolle der Vertriebsgesellschaft Digital Media und auch, weshalb der ehemals eingeführte Name CasMaker aufgegeben wurde. Hansch: Betonusa AG ist eine Holding mit klaren Strukturen. Digital Media N.V. ist nichts weiter als ein Aktionär und letztlich, um Ihre Frage komplett zu beantworten, passte der Name CasMaker nicht wirklich ins Geschäftsmodell. Allerdings werden wir auch den Namen Betonusa ändern. Das ist eine Reaktion auf die aktuelle Situation. Ein deutsches Anlegermagazin beschrieb die von Ihnen gegründete Vorgängergesellschaft Cas- Maker in 2005 als – Zitat – unseriös. Was waren die Gründe, die zu einem solchen Presseecho führten? Hansch: Das von mir entwickelte und legale Erfolgsmodell mit etwa 35 Prozent jährlicher Rendite hat vermutlich einige Neider hervorgerufen. Im Nachhinein haben wir unsere Prognosen von damals erfüllt. Das hätten wir auch eher geschafft, wenn wir nicht durch Banken und Behörden aufgehalten worden wären. Lassen Sie uns nun den Blick weiter in die Zukunft richten. Worin bestehen Ihre Ziele für die nächsten zwei, drei Geschäftsjahre? Was können Ihre Aktionäre erwarten? Hansch: Wir werden, wie schon erwähnt, in Deutschland ein Filialnetz mit gehobenen Spielstätten im Casinolook aufbauen. Damit garantieren wir neben den Synergieeffekten im Falle einer Liberalisierung des Glücksspielmarktes in Deutschland zusätzliche Sicherheit und Gewinne für unsere Aktionäre. Der Spielstättenbereich ist bereits jetzt hochprofitabel und staatlich konzessioniert. Wie schätzen Sie den Markt für Sportwetten in Europa ein? Wird es Ihrer Ansicht nach ein Nebeneinander von staatlichen und privaten Anbietern geben können? Hansch: Früher oder später wird der Markt liberalisiert. Wir bereiten uns bereits jetzt darauf vor. Welchen Stellenwert räumen Sie in Ihrer Aktionärspolitik künftig der Dividende ein? Hansch: Für das laufende Geschäftsjahr wollen wir mindestens 25 Cent je Aktie an die Anteilseigner ausschütten, dass entspricht über 30 Prozent des derzeitigen Aktienkurses. Ich halte das für recht ordentlich. Trotzdem bleibt genügend Geld für unsere Expansionspläne. Bleiben wir noch beim Thema Aktionäre. Wo können sich Ihre Anteilseigner über die aktuelle Entwicklung bei BetOnUSA informieren? Hansch: Für die notwendige Transparenz sorgen ein monatlich erscheinender Newsletter und die seit Dezember begonnene Öffentlichkeitsarbeit. Gut ein Viertel der Anteile befinden sich zurzeit in Familienbesitz. Hat diese Konstellation Bestand? Hansch: Garantiert. Herr Hansch, wir danken Ihnen für das Interview. |
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Das ist ja Super...
Jetzt steigt man in den Spielstätten-Markt ein. Kann hier jemand mal bitte erklären, was als Spielstätte gemeint ist? Sind das jetzt Wettshops oder Spielhallen? Oder hat Herr Hansch auch dazu keine Ahnung, dass er noch nicht einmal die richtigen Bezeichnungen findet? Zitat:
Uups...bereitet man uns da etwa auf etwas vor, was längst passiert ist? Die Gerüchte in der Paymentbranche berichten, dass dies bereits der Fall ist.... Auch nimmt die Kündigungswelle bei den Webtrade-Mitarbeitern langsam bedenkliche Formen an. Seit Oktober sollen fast 50% der Mitarbeiter die Firma verlassen haben. Liegt das daran, dass Herr Hansch mittlerweile auch Vorstand der Genpage und Geschäftsführer der webtrade geworden ist? |
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Betonusa beschließt Neustrukturierung
Hannover, 30. Januar 2007. - Trennung vom Internationalen Online-Gaming Der Vorstand der Betonusa AG (WKN: A0B921) hat aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate seit Inkrafttreten des Unlawfull-Internet-Gaming Enforcement Act (UIGEA) beschlossen, die Beteiligungsgesellschaften mit Schwerpunkt Internationales Online-Gaming zum Buchwert von 34 Mio. Euro zu veräußern. Dieser Schritt ist notwendig geworden, weil es dem in den operativen Gesellschaften tätigen Management nicht weiter möglich war, das Risiko sich weiter verschärfender US-Rechtsverfolgung zu tragen und diese aus ihren Funktionen zurückgetreten sind. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Hauptversammlung. Die Kaufpreiszahlung erfolgt in Raten, die abhängig von den Gewinnen aus dem Internationalen Online-Gaming sind. Der Vorstand der Betonusa AG sieht diesen Verkauf an eine internationale, nicht börsennotierte Gesellschaft als einzige Möglichkeit, den Spielbetrieb zumindest temporär aufrechterhalten zu können. Erst wenn eine gesetzliche Regelung in den USA vorliegt, ist eine Rückkehr in das Internationale Online-Gaming möglich und beabsichtigt. Abspaltung der Payment-Sparte Bereits kommuniziert wurde die geplante Abspaltung der Payment-Sparte. Nach den jüngsten Entwicklungen (zwei Gründer von NETeller Plc, einer Online-Payment-Gesellschaft, verhaftet) hat sich die Meinung und Entscheidung des Betonusa-Managements bestätigt, so dass die Abspaltung der Genpage Holding AG wie vorgesehen der Hauptversammlung vorgeschlagen werden soll. Neuorientierung in gesetzlich geregelte Märkte Der Hauptversammlung soll eine Neuorientierung in gesetzlich geregelte Märkte wie zum Beispiel Spielhallengeschäft und Sportwetten vorgeschlagen werden. Der Vorstand hat diesbezüglich bereits erhebliche Vorarbeit geleistet, so dass ein solcher Beschluss sehr kurzfristig umgesetzt werden könnte. Die Hauptversammlung findet am 23.3.2007 statt. Die vollständige Tagesordnung wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Über Betonusa AG ie Betonusa AG ist eine Finanzholding mit weltweiten Beteiligungen im Bereich des interaktiven Online-Entertainments und Online-Payments.Quelle: http://www.pressrelations.de/new/sta...p rofisuche=1 |
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Bei der Genpage-Tochter Inatec ist Helge Kiessler mittlerweile als Geschäftsführer von der Homepage verschwunden.
Neuer Geschäftsführer ist Mike Hansch http://www.inatec.com/website/kontakt.html |
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BetOnUSA-Aktie bisher nicht unter den Gewinnern
"Black Jack" und Co. ins Internet verlagern will BetOnUSA 06. Juni 2006 Aktien zu gewinnen! Das ist mal eine Fußballwette, die auch in Zeiten des WM-Fiebers nicht jeder offeriert. Auf der „Wett auf Deutschland“-Seite im Internet können 99 Teilnehmer je 1.000 Aktien der BetOnUSA AG gewinnen (Isin DE000A0B9212). Mit dieser Aktion will die Digital Media N.V., die Betreiberin dieses „WM-Info-Portals“, wohl keinen Preis für wohltätiges Handeln gewinnen. Sie will für die Aktien der BetOnUSA AG werben. Betandwin (AT0000767553) sei von Februar 2003 bis März 2006 um mehr als das Vierzigfache gestiegen, Betathome (DE000A0DNAY5) von Februar 2005 bis März 2006 um mehr als das Fünfzigfache, schreibt die Gesellschaft auf der „Wett auf Deutschland“-Seite. „Jetzt mag der ein- oder andere Leser sich fragen, wie soll ich denn da noch Geld verdienen, wenn die Aktien in der Vergangenheit schon so gut gelaufen sind?“, heißt es. BetOnUSA Das Unternehmen glaubt die Lösung zu kennen: „Ganz einfach! - Setzen Sie auf einen Neueinsteiger im Markt, der bereits Millionengewinne erwirtschaftet und jetzt die seltene Gelegenheit bietet, auf unterem Kursniveau einzusteigen.“ Das klingt einfach, vielleicht ein wenig zu einfach. Ein Großaktionär bietet 6,4 Millionen Aktien an Die Aktie der BetOnUSA ist seit Mitte Dezember 2005 im Entry Standard der Deutschen Börse gelistet. Sie kostete im April zwischenzeitlich mehr als zehn Euro, am Dienstag war sie mit 5,02 Euro allerdings nur noch die Hälfte wert. Betandwin Das Onlineportal „gehört zu den Top fünf der erfolgreichsten Wettspielportale auf dem US-Markt und erzielt wesentlich höhere Umsätze und Gewinne als zum Beispiel Betathome“, so die Werbung. „Durch die spektakuläre WettAufDeutschland.de-Kampagne gerät die BetOnUSA-Aktie jetzt immer mehr in den Fokus der Anleger und läßt Träume wahr werden.“ Träume werden wahr? Das muß sich für die BetOnUSA-Aktionäre erst noch zeigen. Die Digital Media N.V. verschenkt nicht nur die erwähnten 99 Aktienpakete, sie bietet auch ihren gesamten Anteil an der BetOnUSA zum Verkauf an - insgesamt 6,4 Millionen Aktien, was 16 Prozent der ausstehenden Anteile entspricht. Zum Download bereitgestellt werden Unterlagen, mit denen sich Aktienpakete im Wert von mindestens 50.000 Euro zeichnen lassen. Keine Unbekannten für Anlegerschützer Betathome Die Gesellschaft mit Sitz in Curacao auf den Niederländischen Antillen ist keine Unbekannte. „Die Digital Media N. V. stellt Anlegern märchenhafte Gewinne in Aussicht, wenn sie sich mit 2.500 Euro an der Finanzierung einer Glücksspielsoftware beteiligen“, warnte Finanztest schon im Oktober 2004 vor dem Geschäftsmodell der Firma. Überschrieben ist der Artikel mit „Abenteuerliches Angebot“. Inzwischen trägt Digital Media übrigens ein „i. L.“ hinter der Rechtsform - die Gesellschaft ist „in Liquidation“. Auch eine Vertriebsgesellschaft der Digital Media, die CasMaker Ltd., war schon in den Schlagzeilen: Mehrere Gerichte untersagten der Firma irreführende Werbung mit Finanztest. Börse Online beschrieb das Unternehmen im vergangenen Jahr schlicht als „unseriös“. Eigner der Digital Media ist Mike Hansch, der auch die CasMaker AG gegründet hat, die Vorläufergesellschaft der BetOnUSA AG. Die Staatsanwaltschaft sah 2004 bei Hansch einen Anfangsverdacht der Geldwäsche. „Die Vorwürfe erhärteten sich jedoch nicht“, betont BetOnUSA in einer Pressemitteilung vom März 2006. Am Anfang stand der Glaube an ein Geschäftsmodell Aktien als Wettgewinn, Gesellschaft in Liquidation, Warnungen von Anlegerschützern. Grund genug für den Versuch, die Geschichte von Anfang an zu erzählen: Mike Hansch sah Online-Casinos schon vor Jahren als lukratives Geschäftsmodell. Er sicherte sich eine Lizenz und mehrere Webportale. Doch ihm ging das Geld aus, um die nötige Werbung zu schalten. Es muß andere geben, die auch an Online-Casinos glauben, dachte sich Hansch, wie er im Gespräch mit FAZ.NET sagt. Also sammelte seine Digital Media N.V. 2004 und 2005 über die genannte Vertriebstochter CasMaker Ltd. von Privatanlegern, den stillen Gesellschaftern, 40 Millionen Euro ein. Sein Finanzkonstrukt mußte natürlich beworben werden. Und weil Werbeagenturen in der Regel einen Rabatt bekommen, wenn sie Anzeigen schalten, gründete Hansch seine eigene Agentur gleich mit: die Digital Views AG. Sie sollte später die eigentliche Keimzelle der BetOnUSA AG werden. Doch einen Schritt zurück: Das Geld der Anleger sollte ursprünglich ja für das Wettportal-Marketing verwendet werden. Dann aber sah Hansch, daß BetOnUSA zum Verkauf stand, ein in den Vereinigten Staaten erfolgreiches Online-Casino. Hansch griff zu. Mit ins Boot holte er das Management des aufgekauften Unternehmens, weil es sich am besten mit dem Wettportal-Geschäft auskannte. Dieses hielt fortan 24,5 Prozent der Anteile der CasMaker AG. So hieß Hanschs ehemalige Werbeagentur Digital Views inzwischen. Die Agentur brauchte er schließlich nicht mehr, der Börsenmantel war schnell mit neuem Leben gefüllt. Der alte Name war vorbelastet 30 Prozent der Anteile der umgewandelten AG gingen an die ehemaligen stillen Gesellschafter. Dieser Umweg war nötig, weil Hansch inzwischen mit der Bafin zu tun hatte: Die Allfinanzaufsicht wollte einen Wertpapierprospekt sehen, den konnte Hansch auf die Schnelle aber nicht liefern. Denn dazu hätte er testierte Zahlen aus vergangenen Geschäftsjahren vorlegen müssen, was etwa bei einem Online-Casino aus Antigua nicht ohne weiteres möglich war. Also mußte Hansch die Digital Media N.V. auflösen, um die Ansprüche der Anleger - jetzt in Form von Anteilen der CasMaker AG - befriedigen zu können. Daher das „i. L.“ hinter der Rechtsform. Die CasMaker AG heißt inzwischen BetOnUSA AG - die Macher hatten gemerkt, daß der alte Name durch die Beschwerden der Anlegerschützer vorbelastet war. Mitte Dezember 2005 folgte dann die Notierung am Entry Standard. Der Kurs entwickelte sich zunächst gut, gab dann aber kräftig nach. Hansch beobachtete, daß seine ehemaligen stillen Gesellschafter jetzt am Aktienmarkt ihre Anteile verkauften. Also überlegte er sich, wie er den Kurs stützen könnte - und kam auf die Idee mit der „Wett auf Deutschland“-Kampagne. Aktien als Wetteinsatz - die Idee war gut, doch Hansch mußte mal wieder einen Umweg gehen: Die BetOnUSA AG hatte zwar keinen Wertpapierprospekt. Aber eine Ausnahmeregelung im Wertpapierprospektgesetz erlaubte es, Privatplazierungen ab 50.000 Aktien anzubieten. Nur wegen der Privatplazierung war die Wettaktion möglich, sagt Hansch. „Die Kampagne hat einen schönen Nebeneffekt“ Dabei hatte Hansch angeblich nie vor, seine Aktien zu verkaufen: „Bisher hat noch keine Aktie den Besitzer gewechselt“, sagt Hansch. Die Privatplazierung diente nur dazu, die Wettaktion zu rechtfertigen. Und die war nur nötig, um für die Aktie zu werben. Und das wiederum diente nur dazu, den schwächelnden Kurs zu stützen. Dabei haben, nach Hanschs Argumentation, die Anleger noch immer ein gutes Geschäft gemacht: Rechne man die Ausschüttungen aus Digital-Media-Tagen mit ein, hätten die Aktionäre nur etwa drei Euro für die Aktie bezahlt - also deutlich weniger, als die Aktie heute koste. Er ist überzeugt davon, daß der Kurs sich wieder erholt. „Wir brauchen Zeit, uns am Markt zu etablieren und das Vertrauen der Anleger zu gewinnen“, sagt Hansch. Von der Resonanz der „Wett Auf Deutschland“-Aktion war Hansch jedenfalls positiv überrascht. Derzeit erfasse man eifrig die Adressen. „Denn die Kampagne hat eine schönen Nebeneffekt: Wenn der Wettmarkt liberalisiert wird oder wir eine DDR-Lizenz ergattern können, haben wir gleich einige Spieleradressen“, sagt Hansch. „Sehr beschränkte Aussagekraft der Finanzinformationen“ Die Zahlen der BetOnUSA sehen gar nicht so schlecht aus, auch wenn die Gesellschaft ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr nicht steigern konnte: Der Jahresüberschuß fiel in den sechs Monaten von August bis Januar mit 2,3 Millionen Euro etwas niedriger aus als im Vorjahr (2,4 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie sank von acht auf sieben Cent. Der Umsatz stieg von 9,5 auf 10,7 Millionen Euro. Kritisch zu sehen ist allenfalls der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - er schrumpfte von 2,4 Millionen Euro auf 0,17 Millionen Euro zusammen. Allerdings: Was ist der Geschäftsbericht wert? Der Finanzteil im „Exposé“ (einen Wertpapierprospekt gibt es wie gesagt nicht) zur Privatplazierung der Aktien macht mit einem vielsagenden Hinweis auf: „Sehr beschränkte Aussagekraft der Finanzinformationen“ ist das Kapitel überschrieben. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens habe sich seit dem Erwerb der Beteiligungen an der IEE und der Cybertronix nämlich vollständig geändert - kein Wunder, die AG war einst ja eine Werbeagentur, keine Holding für Online-Casinos. Das Geschäft, das die Gesellschaft in der Vergangenheit ausgeübt habe, übe sie nun nicht mehr aus - die Anleger sollten sich also „nicht allein oder überwiegend“ auf die wiedergegebenen Zahlen verlassen. |
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Wettaktien korrigieren kräftig Kurz: Die Unternehmensgeschichte ist schwer durchschaubar, die Anlegerschützer sahen bei anderen Firmen des Gründers Anlaß zum Meckern, die Finanzdaten lassen sich nicht mit vergangenen Zahlen vergleichen. Dazu kommen operative Risiken. Das Unternehmen wirbt etwa damit, daß das Online-Casino im Steuerparadies Antigua lizenziert ist: „Die Spielerlöse fließen zu 100 Prozent in die deutsche Holding“, heißt in der Werbung. Doch bleibt das so? Ganz zu schweigen davon, daß rechtlich bei Online-Wettanbietern längst nicht alle Fragen geklärt sind. Das ein oder andere schöne Geschäft kann in dieser Branche ganz schnell wegbrechen. Wer als Anleger noch ein Kriterium zur Anlageentscheidung sucht, dem mag ein Blick auf die Charts der Konkurrenten helfen: Betandwin und Betathome korrigierten jüngst kräftig und liegen auf Sicht von vier Wochen deutlich im Minus. Die Zeiten des exponentiellen Kurswachstums sind für beide Unternehmen wohl erst einmal vorbei. Aktionäre der BetOnUSA haben diese Zeiten ohnehin noch nie erlebt. Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder. |
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#29
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Das was BOU jetzt nachgeholt haben, war eine logische Konsequenz. Kein börsennotiertes Unternehmen kann sich vor seine Aktionäre stellen und sagen "Wir verdienen unser Geld mit Gambling in den USA". Dann trägt man sogar noch diesen Namen. Sportingbet, 888 oder PartyGaming hatten das perfekt vorgemacht.
Verkauf des USA-Geschäfts als "Management-Buy-Out" an eine nicht börsennotierte Company. Warum hat man bei BOU solange gezögert? Jetzt soll das Gaminggeschäft für 34 Mio verkauft werden oder ist es bereits verkauft. Per Ratenzahlung, Super. Da bleibt nicht viel übrig für die BOU AG. Wer die Gesellschafter der neuen Firma ist, darüber kann jeder selber spekulieren. Besser wäre es natürlich, wenn das Geld sofort gezahlt werden würde. Davon könnte die Genpage entsprechend profitieren. Man könnte andere Payment-Provider dazu kaufen wie z.B. eine Pago oder auch eine Bank. Man würde einer wirecard dann sehr nahe kommen. Doch was macht man? Man will Spielhallen und Wettshops betreiben. In D. werden die Wettshops geschlossen, weil die juristische Lage das verlangt. Aber die BOU hält sich für cleverer. Auf Genpage wird die große Hoffnung gesetzt. Aber aus Branchenkreisen erfährt man, dass einige Kunden zu anderen Anbietern wechseln würden. Welche Kunden auf der Referenzliste sind noch aktiv? Auch haben seit Oktober zahlreiche Mitarbeiter wohl das Unternehmen verlassen. Gewohnte Ansprechpartner sind jedenfalls nicht mehr anzutreffen. Auch ist bei der Genpag-Tochter Inatec seit Kurzem als Geschäftsführer Mike Hansch aufgeführt. Ist Herr Kiessler kein Vorstand & Geschäftsführer mehr? Wenn die BOU sich von seinen Gaming-Bereichen trennt, wieviel Payment wurde von den eigenen Casinos über die Genpage abgewickelt? Bricht dieser Umsatz für die Genpage auch weg? Was bleibt noch übrig? Ich stelle mir die Frage, warum ein Mike Hansch als Tausendsassa für alle Vorstands und Geschäftsführerposten einspringen muss? Was ist dies für eine Personalpolitik? Als Experten wie Binsner, Levett, Kiesler & Co das Unternehmen verlassen haben, warum wurde da kein Ersatz gefunden? Nichts gegen MH, aber dies sind mir ein paar zu viele offene Baustellen.... Ich bin sehr skeptisch und hoffe, dass es für viele Aktionäre nicht noch schlimmer kommt....mir fehlt der Glaube..... |
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Hannover, 09. Februar 2007. Der Vorstand der Betonusa AG hat einkurzfristiges Kaufangebot genutzt und die Genpage Holding AG mit Zustimmungdes Aufsichtsrats an eine Gruppe internationaler Investoren verkauft. Überden Kaufpreis, der sich aus einer fixen und einer variablenKaufpreiskomponente zusammensetzt, wurde Stillschweigen vereinbart. DerVorstand geht jedoch davon aus, dass der Gesamtkaufpreis den aktuellenBilanzwert der Genpage Holding AG in Summe deutlich übersteigen wird.
Dieser Verkauf und die damit einhergehende sofortige Übernahme desManagements der Genpage-Gruppe ermöglicht - nachdem die Geschäftsführungsowie wesentliche Teile der zweiten Führungsebene die Gesellschaftverlassen bzw. gekündigt hatten - den operativen Fortbestand der WebtradeGmbH. ´Die vorgesehene Abspaltung oder Weiterführung der Genpage-Gruppeinnerhalb der Betonusa AG hätte nicht mehr erfolgreich durchgeführt werdenkönnen, so dass dieser Verkauf unter Wirtschaftlichkeits- undRisikoaspekten eindeutig vorteilhafter für die Betonusa AG ist´, so MikeHansch, CEO der Betonusa AG. Die Beteiligungen an der Blitztrade Gesellschaft für elektronische Märkteund Börsensysteme mbH und an der Tipgate Internetwetten GmbH(Sportwetten-Lizenz) verbleiben weiterhin innerhalb der Betonusa AG, sodass die Neuorientierung in den europäischen Online-Glücksspielmarkt weiterforciert werden kann. Über Betonusa AGie Betonusa AG ist eine Finanzholding mit weltweiten Beteiligungen imBereich des interaktiven Online-Entertainments und Online-Payments. |