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#1
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Zitat:
Lustig, da wundert6 man sich darüber, dass der Umsatz so radikal einbricht. Das war doch wohl klar. Man verbietet sich selber die Werbung, den Vertrieb über das Internet und per Telefon. Scheinheilige Diskussion. |
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#2
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Adams kritisiert Lotto-Reform
Leipzig (ots) - Kritik an höheren Spieleinsätzen - Deutscher Lottoblock sollte sich nicht wie ein Privatunternehmen aufführen / Neue Gewinnchancen mit Superzahl und Zweier plus Superzahl sind "reine Augenwischerei" - Ausschüttung bleibt immer gleich Leipzig. Der Lotto-Experte Michael Adams hat die geplante Lotto-Reform kritisiert. "Wenn der Deutsche Lottoblock jetzt als Reaktion auf gesunkene Umsätze mit teureren Spieleinsätzen reagiert, dann benimmt er sich wie ein Privatunternehmen. Das ist aber nicht gewollt, Glücksspiel sollte eine Freizeitbeschäftigung bleiben und nicht mehr und mehr zu einem Wirtschaftszweig mit wachsenden Profiten werden", sagte Adams der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag-Ausgabe). Der deutsche Glücksspielmarkt sei mit insgesamt 32 Milliarden Euro Jahresumsatz nicht gerade klein. "Die Verluste beim klassischen Lotto erklären sich durch die sprunghaft gestiegenen Umsätze bei Online-Glücksspielen. Der Markt insgesamt bleibt eher gleich." Es sei jedoch falsch anzunehmen, in Krisenzeiten spielten die Menschen mehr Lotto. "Das ist eine Legende, die schon oft widerlegt wurde." Der Hamburger Wirtschaftsjurist, der auch Mitglied im Fachbeirat Glücksspielsucht ist, bezweifelt zudem, dass es nach der Lotto-Reform höhere Gewinnchancen für Spieler gebe. "Das ist doch reine Augenwischerei. Die Hälfte der Einsätze geht weiterhin verloren, es gibt dadurch nicht mehr Geld zur Ausschüttung." Wenn die Reform tatsächlich mehr Gewinngerechtigkeit zum Ziel habe, dann müsse das Ausschüttungssystem radikal verändert werden. "Lieber eine halbe Million Euro für 100 Spieler, als 50 Millionen Euro für einen Gewinner. Hier muss der Hebel angesetzt werden", so Adams. Der geplante Zweier mit Superzahl als neue Minigewinn-Möglichkeit sei da leider nur ein halbherziger Schritt. "Wenn durch die geplanten Mehreinnahmen gleichzeitig der Jackpot weiter anwächst, dann wird diese Fehlentwicklung weiter verschärft. Wir brauchen gerade beim Jackpot dringend eine Obergrenze von höchsten 10 Millionen Euro. Auch hier gilt: Besser den Jackpot auf untere Gewinnklassen ausschütten, damit mehrere Spieler mehr gewinnen." Der Werbeeffekt bliebe auch bei einem begrenzten Jackpot erhalten. "Aber wir müssen wegkommen von irrwitzigen Jackpotspiralen von über 30, 40 Millionen Euro, die jedesmal einen Herdentrieb verursachen, bei denen viele Spieler die realen, minimalen Gewinnchancen komplett ausblenden", so Adams. (Quelle: LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, 12.10.2009 / 13.58 Uhr) mit einem satz: sollte es tatsächlich dazu kommen, dann können sich die deutschen lottospieler ab 2010 auf eine art „euromillion für arme“ mit manipulierten gewinnzahlen freuen. grüße - vasco |
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#3
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...diese passage finde ich am besten: "... Wenn die Reform tatsächlich mehr Gewinngerechtigkeit zum Ziel habe, dann müsse das Ausschüttungssystem radikal verändert werden..."
gruß - vasco Geändert von Vasco (14.10.2009 um 19:27 Uhr). |
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#4
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Naja ich bin gespannt.
Ich spiele normales Lotto nur noch mit einem Freund zusammen und ein Feld um mögliche Kleingewinne (d.h. < 15 Mios ;o) ) abzugreifen ... |
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#5
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stellungnahme von lotto:
„LOTTO 6aus49 in Gespräch Der DLTB plant laut Medienberichten die Spielformel im LOTTO 6aus49 zu ändern. Stimmen die Berichte? Es ist korrekt, dass es Überlegungen zu einer Weiterentwicklung des Spielangebotes bei Lotto gibt. Derartige Überlegungen sind nicht neu, Rechenbeispiele und Gedankenspiele werden erstellt, um auf Kundenwünschen zeitgemäß zu reagieren. Wann wäre mit einer Änderung zu rechnen? Eine derart gravierende Änderung des Hauptproduktes würde nicht über das Knie gebrochen werden. Zunächst müsste geprüft werden, ob ein verändertes Lotto von den Kunden akzeptiert werden würde. Hierzu sind Marktforschungsstudien notwendig, danach wäre ein einheitlicher Beschluss aller sechzehn Lotto-Gesellschaften des DLTB notwendig. Nach einem derartigen Beschluss würde den Aufsichtsbehörden der Bundesländer ein Antrag vorgelegt und auch der vom Glücksspielstaatsvertrag vorgesehene Fachbeirat müsste sich mit dem Thema befassen. Erst nach deren Zustimmung könnte mit der Realisierung begonnen werden. Noch gibt es keine Entscheidung, ob und wie Veränderungen umgesetzt werden sollen. Es ist daher verfrüht, über einen Zeitpunkt heute bereits Aussagen zu machen. „ hört sich ziemlich stark nach: „NIEMAND HAT DIE ABSICHT LOTTO-SPIELEINSÄTZE ZU ERHÖHEN“ , an. gruß - vasco |
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#6
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Und dann gibts noch die "Ethik Kommission" die bloss keine zu grossen Jackpots will.
So wird das nichts was glauben die eigentlich - dass sie mit dummen Kunden zu tun haben. Wenn die das nicht anbieten spiele ich im Internet. Das ganze scheinheilige Suchtgelaber geht mir auf die Nerven. Alkohol und Zigaretten werden schön verkauft und beim Lotto soll das plötzlich ein Thema sein. Zum Glück gibts auch noch eine Welt ausserhalb Deutschlands. |
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#7
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bezüglich Euro-Lotto mit entsprechenden Jackpotts hatte ich mir auch Hoffnungen gemacht - bei den Hoffnungen wird es wohl bleiben
na ja, drücken wir unser Geld dann eben weiter im Ausland ab, bei Euromillions sind 77 Millionen im Napf ![]() |
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#8
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Was solls - die Deutsche Regierung ist schon seit Jahren unfähig technische Neuerungen nur ansatzweise zu kapieren ... so haben die Deutschen sich auch MP3 abjagen lassen.
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