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#11
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Mit Zahlen kenne ich mich nicht so aus.
Aber folgendes ist mir aufgefallen: In der Schweiz werden die Gewinne (Anzahl Gewinner und genaue Auszahlungssumme) unmittelbar nach der Ziehung der Lottozahlen bekannt gegeben. Bei Euromillions auch kurz nach der Ziehung. Deutschland hingegen ist dazu nicht in der Lage und behauptet, man könne dies nicht machen, weil die Gewerkschaften nicht erlauben, dass die Mitarbeiter von Lotto am Wochenende arbeiten. Aber die Zahlen sind mit Sicherheit VOR DER ZIEHUNG im Computer. Das ist eine Tatsache. Und ebenfalls eine Tatsache ist, dass die Ziehung aufgezeichnet und NICHT LIVE gesendet wird. Die Schnitte der verschiedenen Kameraperspektiven sind oft auch ziemlich merkwürdig. Da darf man sich schon fragen, ober z.B. nicht nach der Ziehung der ersten 6 Zahlen eine "passende" Superzahl dazugeschnitten wird, um den Jackpot noch weiter anwachsen zu lassen. Ich sage mir zwar, dass da einige Leute davon wüssten und Lotto damit rechnen müsste, dass früher oder später jemand auspackt. Dann könnte Lotto einpacken. Auf der anderern Seite: Warum steht neben der Lottokugel (6/49 UND Superzahl) nicht eine Digitaluhr mit Datumsanzeige. Das kostet keine 20 Euro. Merkwürdig auch, dass ausgerechnet in diesem Jahr, wo die Lottoumsätze wegen des Werbeverbots und dem Wegfall der Online-Vermittler so stark rückläufig sind, dass ausgerechnet in diesem Jahr 2 (ZWEI!) Riesen-Jackpotserien laufen - wie auf Bestellung. Wie und ob manipuliert wird, weiss ich nicht und kann ich mir kaum vorstellen. Aber irgendwie SEHR merkwürdig ist das ganze schon. |
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#12
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Das ist kompletter Unsinn - man kann die Ziehung am Fernsehen mitverfolgen.
Ich empfehle Dich in Zukunft besser zu informieren als so einen esoterischen Blödsinn zu verbreiten ... |
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#13
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Zitat:
Da steht zum Mittwochslotto: "Um 18.35 Uhr wird die Ziehung zum Spiel 77 aufgezeichnet. Dieses Gerät wird samt Kugeln im Sendezentrum in Mainz aufbewahrt. Ziehungsleiter Meder moderiert die Ziehung, um zu dokumentieren, dass alles mit rechten Dingen zuging." Natürlich ist es höchst unwahrscheinlich, das schreibe ich ja auch, aber vom Ablauf her ist theoretisch die Uebertragung der "Wunsch-Superzahl" möglich, ohne dass der Zuschauer es merkt. |
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#14
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Euro Millions kann man im Fernsehen (z.B. in Belgien, Schweiz und Frankreich) verfolgen.
Und selbst wenn keine Digitalanzeige da ist was meinst Du was die machen, die Ziehung so oft wiederholen bis die 'gewünschten Zahlen' kommen? Da würde die 'Lottofee' sicherlich rebellieren und halten lässt sich das auch nicht. Die Zahlen vom Mittwoch sind ein gutes Beispiel das man solche Kombinationen als Spieler nicht tippen sollte (sowas hätte ich niemals als Feld eingetragen) weil jeder zweite Bildzeitungsleser Datum oder ähnliches einträgt. Was meinst Du was passiert wenn man zufällig 1,2,3,4,5,6 (Superzahl: 7) rauskommt. Da bekommst für einen 6er mit Zusatzzahl einen Kinoeintritt ... diesbezüglich haben die Gewinner vom Mittwoch noch Glück gehabt. |
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#15
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Die heftige Reaktion von joblack kann ich gut nachvollziehen. Es kann für viele durchaus unerträglich sein: Keno/Lotto zu spielen, zu verlieren und nicht zu wissen, ob man gerade gegen den Zufall oder die Hochleistungsrechner von Lotto verloren hat.
Über den "alles" entscheidenden Vorgang – die Ziehung, findet man in den Spielbestimmungen von Lotto lediglich einen kurzen Satz, Zitat: „Art, Ort und Zeitpunkt der jeweiligen Ziehungen bestimmt das Unternehmen.“ Daraus geht keinesfalls hervor, dass der Ermittlung von Lotto-Gewinnzahlen das einzig annehmbare Zufallsprinzip zugrunde liegt. Jahrelang war es für das mächtigste Glücksspielmonopol Europas – Lotto D, möglich und angebracht durch die sichtbare Anwesenheit von Studiogästen den öffentlichen Charakter der Lottoziehung zu bewahren und zu belegen. Es steht nichts im Weg dies auch heute zu versuchen. Ein Glücksspielveranstalter, der stets bemüht ist unglaubwürdig zu wirken, braucht sich über die berechtigte Kritik nicht zu wundern. Bundeskanzler Dr. H. Kohl hielt einmal im Fernsehen eine Neujahrsansprache. Erst später stellte sich heraus, dass dieselbe Ansprache bereits vor einem Jahr ausgestrahlt wurde. Soviel zum Thema: Fernsehbilder und Sinnestäuschung. Wie der Fußball-Philosoph B.Vogts einmal sagte: „Die Realität ist anders als die Wirklichkeit." _________________________________________ Geändert von Vasco (09.11.2009 um 18:26 Uhr). |
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#16
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Zitat:
Hochleistungsrechner - wovon sprichst Du? Ich rede von der Optimierung der eigenen Zahlen so dass wenn man gewinnt die nicht viele andere haben. Auch Hochleistungsrechner haben da keine Vorteile und die Optimierung der Tipps kann man mit einem Standardcomputer machen. |
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#17
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Die „Analyse“ der Mittwochsziehung vom 04.11.09 ist kurz und schmerzlos:
- Gut gemacht Lotto! Das Ungleichgewicht zwischen den zwei „Hälften“ des Spielfeldes (hohe – niedrige Zahlen) war bereits so groß, dass Lotto fast keine andere Möglichkeit blieb als…runter mit den Gewinnzahlen. Aber wie? Die 8,70 Euro für 3 Richtige – ca. 13% unter dem Durchschnitt, und 996,60 Euro für 5 Richtige – ca. 64% unter dem Durchschnitt, zeigt, dass es für Lotto möglich ist in jeder kniffligen Lage die Spieler erfolgreich zu veräppeln. Und so haben wir am 04.11 eine Gewinnreihe geschenkt bekommen in der alle 6 „Hauptgewinnzahlen“ sowohl gerade als auch sog. „Randzahlen“ waren. (Laut Prof. Dr. Bosch: Randzahlen – unbeliebt) Um diese Gewinnreihe noch „interessanter“ und „exklusiver“ zu machen haben die Macher von Lotto aus den ersten vier Zahlen (sortiert,aufsteigend) eine Differenzkette gebildet: 2—4—6—8. Zusammen mit der Samstagsziehung sind das 4 solche Fälle in 7 Ziehungen (Sa+Mi): Am 17.10: 43-44-45-46 Am 31.10: 39---42---45---48 Am 04.11: 2--4--6--8 Am 07.11: 28---31---34---37 Dabei handelt es sich ausschließlich um „sichtbare“ Differenzen mit niedrigen Faktoren. Differenzketten mit höheren Faktoren z.B. 17, 19 oder 23 nimmt der „Durchschnittslottospieler“ kaum wahr. Falls jemand in der über 50-jährigen Lottostatistik eine Ansammlung dieser Art findet, sollte sich bitte melden |
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#18
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Für den Fall joblack, dass 100 000 weitere Lottospieler auf dieselbe Art und Weise - wie du es tust, ihre eigenen Lottovoraussagen optimieren: Toi, toi, toi!
__________________________________________________ _____ Die Mittwochsziehungen sind zum echten Problem für Lotto geworden. Der Spieleinsatz mit knapp über 20 Mio. Euro bedeutet, dass die Menge der abgegebenen Tipps (ca. 26-27 Mio.) nicht einmal die doppelte Anzahl der fast 14 Mio. möglichen Kombinationen erreicht. Und das ist wirklich sehr wenig. Eine Zeit lang kann man die sog. „Gewinnzahlen“ den Tipps der Spieler „anpassen“ und regelmäßig 1-2 „Sechser“ vermelden. Auf ewig geht so was aber nicht. Da merkt sogar Prof. Dr. Bosch, dass hier etwas nicht stimmt. Sollte das derzeitige Lotto-Format beibehalten werden und die Spieleinsätze am Mittwoch weiter sinken, dann wird es zwangsläufig solche Serien: 2-3 oder 4 Wochen ohne einen „Sechser“, öfter geben müssen. Bei der Einführung von Lotto am Mittwoch vor fast 30 Jahren, hat man extra 2 Ziehungen angeboten, um genau diese „Gefahr“ abzuwenden. Wenn die Spieler wahrnehmen, dass es am Mittwoch fast „unmöglich“ ist 6Richtige zu treffen und nicht nur der Jackpot sondern auch das „eingezahlte“ Geld für den Sechser ständig zu Lotto am Samstag wandert, dann verlieren sie schnell die Lust überhaupt am Mittwoch zu spielen (Ausnahme: Lottospielsüchtige). Ungefähr nach dem Motto: „Ah! Ich spiele lieber nur am Samstag, am Samstag werden die „Sechser“ fast immer getroffen.“ Die Wahrscheinlichkeiten, Trefferchancen etc. spielen manchmal eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger sind die Gewinnsummen um die man spielt und die Bestätigung, dass man gewinnen kann, auch wenn es sich dabei nur um die „anderen“ handelt. Psychologie halt. Alle „Mafiosi“ der 16 Lotto-Familien sollen ihren Landesregierungen Ende des Jahres einen Vorschlag unterbreiten: „Volle Zustimmung für die Umgestaltung des Lottospiels gegen 1 Milliarde Euro Mehreinnahmen aus der Glücksspielsteuer.“ Die Akustik in den Landeskassen ist mittlerweile so gut, dass man dort Symphoniekonzerte veranstalten könnte.
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"Wenn am Kenobetrug was dran wäre, hätte die Bildzeitung längst darüber berichtet" (Unbekannter, deutscher Glücksspieler) |
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#19
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…die Propaganda-Abteilung von WestLotto hat sich im „Glück“-Magazin Nr. 46 über die Mittwochsziehung vom 4.11.09 geäußert. Ich will die Urheberrechte nicht verletzen, deswegen nur einige Schlagzeilen:
„Kuriose Zahlen: Viele Gewinner“ „…Die Mittwochsziehung…förderte eine ungewöhnliche Gewinnzahlenreihe zu Tage…“ „…auf dem LOTTO - Spielschein…eine ungewöhnliche Konstellation…“ „…so ist es nicht ganz überraschend, dass die Ziehung…zahlreiche Gewinner…hervorbrachte…“ Langsam, langsam liebe „Sensationsreporter“ von Lotto. So ungewöhnlich war diese „Konstellation“ nun auch wieder nicht. Hier einige Unikate, die alleine in diesem Jahr gesichtet wurden: am 5.9.2009, 13.6.2009 und 20.6.2009 08………………………………………………6 Richtige: 870.696,60 Euro ----16………………………………………..5 Richtige:……3.431,40 Euro 22------24………………………………….3 Richtige:…………10,90 Euro ----30 36-----------40 ---04---06……………………………………6 Richtige: 998.733,70 Euro ------------…………………………………..5 Richtige:…..3.606,50 Euro ------19----………………………………….3 Richtige:………..10,60 Euro ------------ ------------ 38---------42 ---46---48 ---------18…………………………………….6 Richtige: 1.446.953,70 Euro ------------(26)……………………………..5 Richtige:……..2.518,40 Euro 29-----------------35……………………..3 Richtige:……………10,30 Euro ---37-----------41 ---------46 Also, egal wie exklusiv die „Choreographie“ der sog. Gewinnzahlen sein mag, über die Anzahl der Gewinne/Gewinner entscheidet vordergründig etwas anderes, nämlich: Ob die Gewinnzahlen aus den „erhofften“ Zahlenbereichen stammen. Und nachdem die Gewinnzahlen der letzten Wochen Richtung „40er-Dekade“ getrieben wurden, ist es verständlich, dass eine ganze Menge Spieler auf „niedrige“ Zahlen setzte. Hätte Lotto uns einen Blick in die entsprechenden Daten erlaubt, könnten wir tausende Tipps finden, die in dem Bereich der notariell beglaubigten „Gewinnzahlen“- 2 bis 28, nicht nur 11 sondern 20-30mal und mehr angekreuzt wurden. Die Reihe 2;4;6;8;14;28 war eher eine ausgefallene aber bequeme Lösung. Für die Gewinner freue ich mich natürlich sehr, auch wenn man bei 996 Euro - für einen „Fünfer“, keine so große Lust hat vor Freude Purzelbäume zu schlagen, aber…lieber ein dünner „Fünfer“ als 10 dicke „Dreier“.
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"Wenn am Kenobetrug was dran wäre, hätte die Bildzeitung längst darüber berichtet" (Unbekannter, deutscher Glücksspieler) |
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#20
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Willst du mit deinen Postings aussagen das Lotto manipuliert?
Zutrauen würde ich denen das,so wie ich dem Staat und seinen Politikerschergen auch alles zutraue. |