Bundeskartellamt stellt sich bei zentraler TV-Vermarktung der Bundesliga stur
Frankfurt am Main/Düsseldorf - Es wird wohl nicht zum Untergang des deutschen Fußballs kommen, aber die Entscheidung des Bundeskartellamtes http://www.bundeskartellamt.de, das von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) http://www.dfl.de geplante TV-Vermarktungsmodell abzulehnen, hat für großen Unmut gesorgt. Nach Ansicht des Kartellamtes stellt die Zentralvermarktung der Fernsehrechte durch die DFL eine Kartellvereinbarung dar, die aber nur zulässig sei, wenn der Verbraucher angemessen an dessen Vorteilen beteiligt werde. Diese Vorteile definiert das Kartellamt unter anderem in der Zusammenfassung der Erstliagspiele vor 20 Uhr im frei...
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Staatliche Glücksspiel-Verbote werden mit einem Mausklick überwunden
Berlin/Düsseldorf - Rund 30 Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für die unterschiedlichsten Formen von Glücksspielen aus. Per Internet ist der Weg zum scheinbar schnellen Geld kürzer als jemals zuvor. „Der ewige Traum, ohne Arbeit über Nacht zu Reichtum zu gelangen, scheint zum Kennzeichen einer ganzen Generation geworden zu sein. Statt zum Wetten nach Großbritannien, zum Roulettespiel ins Casino oder zum Daddeln in die Spielhalle am Bahnhof zu fahren, reichen heute wenige Mausklicks, und schon rollt der Rubel“, schreibt die Wirtschaftswoche http://www.wiwo.de.
Die Rolle des Staates ist dabei eine doppelte: Einerseits hebt er den mahnenden Zeigefinger und warnt vor möglicher Spielsucht,...
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Hamburg/Düsseldorf - Im Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD) http://www.ftd.de. drückte Günther Schneider, Chef der Nordwestdeutschen Klassenlotterie (NKL) http://www.nkl.de, kräftig auf die Tränendrüse. Kein Losverkauf sei mehr über Telefon oder Internet möglich. Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags am 1. Januar 2008 sei mehr als ein Viertel aller Umsätze und Gewinne weggebrochen. Schneiders Unternehmen gehört zehn Bundesländern. Die Verluste der NKL führen auch dazu, dass die Lottosteuer geringer ausfällt und weniger Geld in die Kassen der Länder gespült wird.
„Ich halte die Argumentation von Herrn Schneider und auch den großen Fernsehlotterien für ziemlich verlogen und scheinheilig. Um sich das...
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