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Stand Mai 2007

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Poker-Strategien

Die größte Besonderheit beim Texas Hold’em ist die Situation, dass 71% der Karten für jedermann sichtbar sind.

Vor dem Turn und River jeweils noch im Spiel zu bleiben, bedeutet, dass man eine starke Hand haben muss, die Gewinnpotentiale birgt und die Mitspieler zum Aussteigen bewegen kann. Denn nach dem Flop gibt es nur noch zwei weitere Karten zu den bereits fünf erhaltenen Karten.

Jeder Mitspieler versucht sich zu vergegenwärtigen, welche Kartenkombinationen neben den bereits fünf offenen Karten jeder Mitspieler in der Hand hat.

Zum Beispiel hat man selber zwei Buben auf der Hand (ein Pärchen) und ein Mitspieler evtl. ein Pärchen mit 9. Auf dem Tisch liegt ein 5er Pärchen. Somit hat jeder Spieler zwei Pärchen, aber das Pärchen mit den Buben würde gewinnen. Es könnte aber auch sein, dass einer der Mitspieler bereits eine 5 auf der Hand hat und somit ein Drilling erzielt oder mit seinen beiden versteckten Karten eine Strasse bilden kann.

Als Spieler gilt es nun zu kombinieren, welche Kombinationsmöglichkeiten bestehen überhaupt und welche Wahrscheinlichkeiten bestehen, dass diese auch eintreffen. Davon sollte man seine Entscheidung abhängig machen.

Starting Hands

Als „Starting Hands“ bezeichnet man die beiden verdeckten Karten, die jeder Mitspieler auf die Hand bekommt.

Es gibt insgesamt nur 169 Startkombinationen, die in der Pre-Flop-Phase verteilt werden können. Diese Zahl erklärt sich dadurch, dass eine Kombination aus K♦-Q♦ genau so viel zählt, wie die Kombination K♠-Q♠.

Somit kann man die 169 Kombinationen in fünf Kategorien unterteilen:

  • Pärchen – z.B. zwei Asse oder zwei Siebenen

  • Verbundene Karten – Karten, die nebeneinander liegen, wie z.B. ein König und eine Dame oder die Acht und die Sieben

  • Nicht-Verbundene Karten – Karten, die eine Lücke zu einander haben, wie z.B. eine 9 und die 6.

  • Farblich verbundene Karten – beide Karten haben Herz wie z.B. Q♥-9♥

  • Nicht-farblich verbundene Karten: K♠-5♦

  • Nicht verbundene Karten

Je näher die nicht verbundenen Karten zusammen liegen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für ein Straight (Strasse). Hat man z.B. eine 10 und eine 6 auf der Hand, so müsste man eine 9,8 und 7 bekommen für ein Straight. Hat man aber bereits eine 10 und 9, dann kann man bei folgenden Kombinationen eine Strasse bekommen:

K-Q-J; Q-J-8; J-8-7 und bei 8-7-6

Jede Regel besitzt aber auch eine Ausnahme, denn ein A-K kann nur abwärts mit Q-J-10 ein Straight bilden, da oberhalb von dem As keine weiteren Karten existieren.

Ausnahmen bei verbundenen Karten:

Starting Hand

Notwendige Karten

A-K

Q-J-10

A-2

3-4-5

K-Q

A-J-10 und J-10-9

3-2

A-4-5 und 4-5-6

Q-J

A-K-10; K-10-9 und 10-9-8

4-3

2-5-6; A-2-5 und 2-5-6

Man sollte bei nicht verbundenen Karten vor allem auf einen Straight spielen, auch noch interessant ist ein Flush. Bei einem Flush ist es fast egal, ob man ein A♦-6♦ hat oder A♦-K♦. Allerdings ist ein A♦-K♦ für weitere Möglichkeiten bestens geeignet, da daraus immer noch ein Straight werden könnte, was bei A♦-6♦ nicht möglich wäre. Im Flop könnte auch noch ein As kommen und somit hat man das höchste Pärchen auf der Hand bzw. beim König das Zweithöchste.

Einen weiteren wichtigen Punkt bildet die eigene Sitzposition in der entsprechenden Spielrunde.

In einem Standardspiel mit neun Spielern gibt es folgende Positionen:

  • Early Position – sind die beiden Spieler, die den Blind gesetzt haben und die beiden Spieler zu deren Linken.

  • Middle Position – sind die dann sitzenden Spieler Nummer fünf, sechs und sieben

  • Late Position – sind die Spieler acht und neun (der Dealer).   

Der Dealer handelt als Letzter und kann sich in Ruhe die Entscheidungen seiner Mitspieler anschauen. Er sieht wie viele Spieler Geld in den Pot setzen, wer erhöht und wer nicht. Aufgrund dessen verfügt er über einen sehr großen Informationsvorteil gegenüber einem Spieler in den ersten Positionen und kann entsprechend seine Entscheidungen treffen. Er kann sich den Flop billig ansehen, falls noch nicht erhöht worden ist und er z.B. auf eine Straße setzt. Müsste er in einer Early Position sitzen, kann er sich nicht sicher sein, ob nachfolgende Mitspieler den Einsatz in die Höhe treiben und es evtl. zu teuer wird, den Flop trotz einer niedrigen Wahrscheinlichkeit für eine Straße mitzugehen. Man würde deshalb in einer Early Position gar kein Geld auf eine Straße setzen.

Man kann sogar davon ausgehen, dass Spieler in der Early Position die entsprechende Runde nicht erfolgreich abschließen kann.

Es ist vollkommen gleichgültig, wie gut die beiden Karten in der eigenen Hand auch sein mögen. Ein ungünstiger Flop kann alles zu Nichte machen. Der Flop muss die beiden verdeckten Karten bereits ergänzen, ansonsten sollte man lieber hinschmeißen (passen oder schmeißen).

Wenn man z.B. ein A♦-J♦ in der ersten Runde bekommt. Im Flop liegen dann ein Q♦-5♦-3♠ Man hat in dem Augenblick keine Hand, aber ein starkes Potential. Sollte im Turn oder im River ein weiteres fallen, so hat man bereits ein Flush. Dieser Flush kann auch so schnell nicht von einem anderen Flush überboten werden, da man mit dem A♦ bereits die höchstmögliche Flash-Kombination vorzuweisen hat. Sollte es kein Flush geben, sondern es kommt nur ein weiterer Bube oder ein Ass, so hat man ein Pärchen und dies würde ausreichen, um den Pot zu gewinnen.

Starke Karten auf der Hand und vor dem Flop sind hohe Pärchen (A♦-A♠; K♠-K♦; Q♣-Q♥; J♦-J♠ oder 10♥-10♠). Damit sollte man auf jeden Fall mitgehen bzw. erhöhen. Mit einem hohen Einsatz kann man all die Spieler bereits zum verabschieden bringen, die ohne weiteren Einsatz erst einmal ein Blick in den Flop werfen wollen, da diese auf einen Flush oder auf eine Strasse hoffen.

Ebenso starke Karten sind hohe Karten wie z.B. A♦-J♠ oder K♠-Q♣. Besonders, wenn diese auch noch von der gleichen Farbe sind A♠-K♠, da dann auch noch die Chance auf das größte Flush besteht. Sollte aus den Gemeinschaftskarten sich ein Pärchen ergeben, so hat man die Chance, dass man das höchste Pärchen hat. Sollte sich nach dem Flop sich ein hohes Pärchen ergeben, so sollte man kräftig erhöhen, um die anderen Spieler zum aussteigen zu bewegen, bevor diese in den nächsten Spielrunden evtl. bessere Karten als man selber noch bekommen.

Sollte im Flop nichts Brauchbares liegen und die anderen Spieler erhöhen kräftig, sollte man lieber passen (hinschmeissen).

Hat man auf der Hand ein kleines Pärchen, sollte man dabei bleiben, wenn der Einsatz, um die Gemeinschaftskarten zu sehen, nicht allzu hoch ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass im Flop eine Karte liegt, aus der sich ein Drilling ergibt, liegt bei 13%. Dann hat man ein sehr starkes Blatt und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass man auch gewinnt.

Die besten und starken Starthände sind:

Pärchen z.B.:

A-A; K-K; Q-Q; J-J; 10-10; 9-9; 8-8; 7-7; 6-6, 5-5,

hohe Karten z.B.

A-K; A-Q; A-J; K-Q; A-10; K-J; Q-J; K-T

 

Karten mit der gleichen Farbe

A-K, A-Q, A-J, K-Q; A-T, K-J, Q-J; K-T, A-9; Q-10; J-10; A-8; K-9; A-5; A-7; 10-9; A-4; Q-9; J-9; A-6; A-3; K-8; 9-8; 10-8; K-7; A-2;

Wie man bei diesen Karten spielt, kann abhängig von der Anzahl der Mitspieler bzw. abhängig von der eigenen Position sein. Z.B. sind hohe Pärchen umso wertvoller, desto weniger Spieler den Flop sehen. Als Anfänger empfiehlt es sich auf jeden Fall, ausschließlich bei sehr starken Händen zu spielen.

Besonders bei den Limit-Spielen ist eine starke Hand noch wichtiger als bei No-Limit-Games.

Wenn man die oben genannten Karten auf der Hand hat, so muss man diese noch einmal in sehr starke oder starke Hand unterteilen, da das Weiterspielen jeweils abhängig von der Höhe des zu setzenden Einsatzes ist.

Sehr starke Hand

Hier sollte man auf jeden Fall erhöhen. Evtl. sogar so stark, dass die Mitspieler aussteigen. Je weniger Spieler den Flop sehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man gewinnt. Mit zunehmender Spieldauer können schließlich die Mitspieler die jeweilige Position verbessern.

AA, KK, QQ, JJ, AK,

Starke Hand:

sind auch stark, aber abhängig davon, was im Flop reinkommt. Ohne einen vernünftigen Flop ist sie nichts wert. Sollte ein Mitspieler kräftig erhöhen, dann empfiehlt es sich, auszusteigen. Ansonsten sollte man sich bei einem kleinen Einsatz den Flop anschauen und neu berechnen.

TT, 99, AQ,  AJ, KQ, KJ, K10, QJ, Q10, 88, 77, 66, 55, 44, 33, 22

Ebenso eine starke Hand bilden Karten mit der gleichen Farbe. Besonders stark sind die Karten der gleichen Farbe, wenn eine hohe Karte wie As oder König dabei ist.

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